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In dieser Ausgabe der Schola wende ich mich ein letztes Mal an Sie. Am 9. März werden auf der Jahreshauptversammlung Vorstand und Beirat neu gewählt. Ich habe bereits bei meiner letzten Wiederwahl als Vorsitzender erklärt, dass ich nur noch für eine Amtsperiode zur Verfügung stehe - nach 26 Jahren ist es höchste Zeit, den Vorsitz in jüngere Hände zu legen.
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
das Gymnasium ist zweifelsohne die beliebteste Schulform Deutschlands. In Osnabrück werden regelmäßig etwa 50% eines Jahrgangs ind ie gymnasialen Eingangsklassen angemeldet. Diese Zahl belegt den weit verbreiteten Wunsch vieler Eltern nach einer hochwertigen Bildung ihrer Kinder.
Nein, es war kein Krimi-Dinner! Die angekündigte Überraschung bestand darin, dass aktive Carolinger (Klasse8L2) in Toga und Tunika gekleidet den ehemaligen Schülern ein selbstgeschriebenes deutsch-lateinisches Theaterstück „Sabinae admirabiles" präsentierten.
An etwa derselben Stelle, wo sie vor fünfzig Jahren im alten Musiksaal unter 'Kalla' Schöneckers Regie 'Im Frühtau zu Berge ...' gesungen hatten, waren diesmal acht ehemalige Schüler und der heutige Schulleiter des Carolinum, Herr Brandebusemeyer, in der Cafeteria der Schule zum gemeinsamen Mittagessen zusammengekommen. Es war der Auftakt zum Jubiläumstreffen anlässlich des 50-jährigen Abiturs der damaligen Klasse 13ma von 1962. Die Klasse zählte seinerzeit 14 Schüler. Bis heute sind davon zehn noch mit Adresse erreichbar.
Meine Erinnerung an die Jugendzeit gleicht dem Blick durch einen alten Gartenzaun. Dort, wo die Latten verfault sind oder vom Sturm weggerissen, dort fasst der Rückblick ein belebtes, buntblühendes Paradies. Anderswo verwehren breite Latten den Durchblick. Da muß man einreißen und Lücken schaffen. Gut, wenn sich dazu Helfer anbieten. Die erschienen mir beim Treffen der O I a des Carolinum vom Abiturjahrgang 1952, 60 Jahre später.
Am 5. November verstarb plötzlich und unerwartet und für uns alle unfassbar unser Vorstandsmitglied
Dr. Holger Mannigel
Wir alle haben ihn als einen sehr liebenswürdigen und fröhlichen Menschen gekannt. Es war immer schön mit ihm zusammen zu sein.
In der nächsten Ausgabe der Schola Carolina wird selbstverständlich ein Nachruf erscheinen.
Die Beerdigung und die Eucharistiefeier fanden am vergangenen Montag unter großer Beteiligung statt.
Dr. Dirk Bergmann, Vorsitzender
Zur Tradition ist unterdessen das alljährliche Fußballspiel zwischen dem Carolinum und dem Paulinum Münster geworden. Dabei geht es um den von den Historikern ungelösten Streit, welche Schule die älteste in Deutschland sei.
Seit 2011 ist die Marefat - Mädchenschule, eine Schule für mittelose afghanische Flüchtlingsmädchen in Peschawar, die Partnerschule des Carolinums. Gegründet wurde die Schule 1994 vom Afghanischen Frauenverein und wird seitdem von dem Verein mit Sitz in Osnabrück betreut und finanziert.
Im Januar berichtete Herr Roger Willemsen, der Schirmherr des Afghanischen Frauenvereins, zahlreichen Gästen und Schülerinnen und Schülern der Oberstufe vom Leben in Afghanistan und seinen Besuchen in den Schulen und anderen sozialen Projekten des Vereins.
Alle Sechstklässler des Carolinums erlebten am 16. Februar eine besondere Religionsstunde. Frau Nashir Karim vom Afghanischen Frauenverein war zu Gast in der Schule, um den Schülerinnen und Schülern vom Leben und Lernen afghanischer Kinder und Jugendlicher zu berichten.
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
man mag es mit Freude oder mit Bedauern feststellen: Die Zeiten, als Schule noch eine fast ausschließlich auf Unterricht beschränkte Vormittagsveranstaltung war, ist längst vorbei. Nachmittägliche Arbeitsgemeinschaften in Sport, Musik und anderen Bereichen gab es als Ergänzung zum Pflichtprogramm schon immer an Gymnasien.
Folgende Artikel sind in der Osnabrücker Presse erschienen:
Artikel aus den Osnabrücker Nachrichten vom 03.04.2011
Carl-Ludwig Thiele
Sehr geehrter Herr Direktor Brandebusemeyer,
liebe angehende Absolventen des Abitur-„Doppeljahrgangs",
liebe Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Carolinum,
sehr geehrtes Lehrerkollegium,
meine sehr geehrten Damen und Herren,
Sehr geehrte, liebe Leserinnen und Leser,
Die meisten von uns haben es schon immer geahnt, aber seit dem Frühjahr des letzten Jahres ist es offiziell: Das Gymnasium Carolinum ist eine sportfreundliche Schule.
Mit der Jahreshauptversammlung am 18. März 2011, zu der ich Sie ganz herzlich einlade, geht das Veranstaltungshalbjahr des Carolingerbundes zu Ende.
Sehr erfreulich war die rege Teilnahme an allen Veranstaltungen, so konnten für die Carolingermahlzeit und die Besichtigung der Hecker-Sammlung nicht alle Interessenten berücksichtigt werden.
Am Montag und Dienstag, 15. und 16. März, 20.00 Uhr, führen die Chöre des Gymnasiums Carolinum nach einjähriger Vorbereitung Felix Mendelssohns großartige „Lobgesangssinfonie" im Hohen Dom zu Osnabrück auf.
Wie bereits angekündigt, lädt das Carolinum zur Festwoche ein.
Jetzt steht das Programm fest:
Wenn es denn eines förmlichen Grundes bedürfte, am Carolinum wieder einmal ein die gesamte Schulgemeinschaft - und damit auch die Ehemaligen - einschließendes Schulfest zu feiern, dann könnte es das kleine Jubiläum „1205 Jahre Carolinum" sein.
die allgemeine gesellschaftliche Entwicklung gibt Grund zur Sorge: zunehmende Gewaltbereitschaftund Kriminalität, Vertiefung der sozialen Gegensätze zwischen Arm und Reich, Kindererziehung zwischen Überbehütung und Verwahrlosung, Vergnügungsgier und Suchtgefahren, Überbetonung der eigenen Rechte und Ablehnung von Pflichten. Es scheint an einem allseits akzeptierten Wertekanon zu mangeln, an einem Grundkonsens, der Orientierung bietet.
Die Vernetzung gewinnt in der digitalen Welt einen immer größer werdenden Stellenwert. Neben der Schola und den Informationen, die hier zur Verfügung gestellt werden, ist der Carolingerbund seit Anfang 2009 auch im digitalen Netzwerk XING vertreten.


